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Wasserburg am Bodensee: Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) ist nicht nur ein staatlich anerkannter Luftkurort am Ufer des Bodensees, es ist auch ein Ort mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Weiterhin ist Wasserburg einer der drei bayrischen Anrainergemeinden, die sich am Bodensee befinden. Als eine Halbinsel ist Wasserburg nicht nur ein Ort für Urlaub: Neben Ruhe und Erholung hat der Besucher auch die Möglichkeit sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen. Neben der Kirche St. Georg, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde, bieten das Schloss Wasserburg und das Malhaus, das ein Gerichtshaus war und in ein Museum umgewandelt wurde, Möglichkeiten sich mit der Geschichte der Stadt und dieser Region zu befassen. Auch die Antoniuskapelle, die 1492 erstmals genannt wird und ursprünglich eine Einsiedelei war, gehört zum Stadtbild. In dieser Kapelle befinden sich neben einer gotischen Madonnenfigur auch viele barocke Skulpturen. Gelegen ist diese Kapelle auf einem Moränenhügel, von wo man einen weiten Ausblick über den Bodensee hat. Auch der Ort selbst bietet einen einzigartigen Blick auf die Berge der Schweiz, Österreichs und Liechtensteins. Neben einem Fischereihafen und einem Sportboothafen, bietet Wasserburg auch eine Schiffsanlegestelle für Passagierschiffe, mit denen Gäste die Möglichkeit haben nach Lindau, Bregenz (A), Konstanz oder nach Rorschach (CH) zu fahren. Die Wirtschaft von Wasserburg lebt hauptsächlich vom Tourismus und vom Obstanbau. Zahlreiche Hotels, Pensionen und Privatquartiere zählen ebenso zu der Gemeinde, wie ein Campingplatz, ein Strandbad, ein Bootsverleih und eine Segelschule. Aber auch die Fischerei im Bodensee, die die Restaurants mit frischem Bodenseefisch versorgt, gehört zu Wasserburg, ebenso wie der Weinanbau.
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Holger
Spiering - Bodensee
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